Angesichts all dessen, was sich in den vergangenen zehn Jahren weltweit ereignet hat, musste der Vertrieb zahlreiche ernsthafte Herausforderungen bewältigen – und vieles deutet darauf hin, dass diese auch in Zukunft bestehen bleiben werden. Doch was sagen die großen Marktteilnehmer selbst dazu? Wie gestaltet sich das Leben als Großhändler oder Distributor in der Jagd- und Schießsportbranche aktuell? Welche Herausforderungen stehen bevor? Welche Chancen bieten sich? Und welche Prognosen haben sie für Gegenwart und Zukunft?
Wir haben mit mehreren dieser Schlüsselunternehmen gesprochen, um Antworten zu finden.
Alles bleibt in der Familie
Wenn man über Distributoren im europäischen Jagd- und Schießsportmarkt spricht, kommt man an Ferkinghoff International kaum vorbei. Seit mehr als 35 Jahren unterstützt dieses Familienunternehmen Marken aus aller Welt dabei, neue Netzwerke aufzubauen und ihre internationale Reichweite zu erweitern – dank umfassender Expertise, starker digitaler Präsenz sowie einer Unternehmensphilosophie, die auf Kontinuität und Weiterentwicklung setzt.
„Wir sind ein Familienunternehmen, und unsere Arbeitsweise besteht nicht einfach nur aus dem Prinzip verkaufen, verkaufen, verkaufen“, erklärt Geschäftsführerin Andrea Ferkinghoff. „Natürlich verkaufen wir gern, aber uns geht es vor allem darum, Partner zu finden, die zu uns passen. Wenn wir sehen, dass sich ein Unternehmen in Entwicklung befindet, dass ein familiärer Gedanke dahintersteht und Herzblut in der Marke steckt, dann sind das für uns die Grundlagen für eine Zusammenarbeit. Das ist heute wichtiger denn je – auch wegen des zunehmenden Wettbewerbs und der Instabilität der globalen Märkte.“








